Freunde des smac e.V.

Mittwoch, 1. Mai 2019

Sonderausstellung – 2 Millionen Jahre Migration

Die frühesten Menschen zeigen es bereits: Migration gab es schon immer. Bereits vor zwei Millionen Jahren suchten sie andere Gegenden auf, um ihr Leben zu verbessern. Nahrung, Wasser und Material für Werkzeuge und Waffen sind die Hauptgründe dafür. Dabei bewegten sich die Menschen sowohl innerhalb einer Region als auch weiter weg. Sie besiedelten sogar neue Kontinente.

In der Ausstellung entdecken die Besucher*innen in vier „Würfeln“, wie sich die Menschen von Afrika aus verbreiteten. Exponate und Karten sind in Koffern, Boxen und Schubladen versteckt und wecken so den Forscherdrang. Sie verdeutlichen, warum und wie Menschen (aus)wanderten und welche Auswirkungen das hatte.

Neueste Ergebnisse der Paläogenetik, die Genmaterial aus archäologischen Funden untersucht, zeigen unsere Wurzeln in Afrika und Westasien auf. Gerade aus diesen Regionen kommen auch heute wieder Menschen nach Europa, was umfassende und hochemotionale Debatten auslöst.

Besucher*innen können die Ausstellung auf unterschiedlichen Informationsebenen erleben. Mit Audio-Reiseführern für Kinder und Erwachsene begeben sie sich zu den wichtigsten Migrationsereignissen in unsere Vergangenheit. Dazu bieten spezielle Informationsboxen in jedem Bereich passende Spiele und Materialien.

Im Rahmen der Sonderausstellung stellt das Museum ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm zusammen: Bei Führungen durch die Ausstellung, aber auch bei Vorträgen erfahren die Besucher viel darüber, wie sich die Wissenschaft heute mit dem Thema Migration auseinandersetzt.




moderierte Ausstellungsbesuche und Vorträge
Das Begleitprogramm umfasst moderierte Ausstellungsbesuche für Erwachsene und Familien. Außerdem bieten wir zusammen mit der TU Chemnitz ab 3. April 2019 die Ringvorlesung Migration in Geschichte und Gegenwart mit wissenschaftlichen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion an.
Weiterführende Informationen dazu finden Sie hier!