von Margit Schulz

Unter dem Motto „Freunde kochen für Freunde“ kamen am 18. Mai 2017, pünktlich 18:00 Uhr, einige Freunde des smac und ihre Begleitung (insgesamt 27 Personen) im gut klimatisierten Mendelsohn-Raum zusammen, um ein steinzeitliches Menü (Hier sehen Sie das ambitionierte Menü) einzunehmen.

Diesem Event waren einige Vorbereitungen vorausgegangen. Zunächst die Idee vom Vorstand, auf diese Weise Mitglieder zu gewinnen. Dann die Bereitschaft von Frau Boehme, die Organisation für das erste Dinner – dem weitere folgen sollen – zu übernehmen.

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Als Helfer wurden Frau Beer, Herr Lehmann und Frau Schulz (ich) gewonnen. Da wir alle nicht die große Erfahrung, um nicht zu sagen gar keine, mit der Steinzeitküche hatten, ging ein Treffen der „Köche“ in Frau Boehmes Küche voran. Nach intensiver Diskussion und mit Hilfe von Kochbüchern und Internet stand nach reichlich drei Stunden das Drei-Gänge-Steinzeitmenü fest. Dazu noch einige Ideen zu Getränken und Dekoration. Das Organisatorische wie Termin, Einladung, Bezahlung, Einkaufen … nicht zu vergessen.

Nach einigen E-Mails und einer perfekten to-do-Liste von Frau Boehme sahen wir dem Tag des Dinners erwartungsvoll und zugegeben auch etwas ängstlich (jedenfalls ich) entgegen.

Die sehr leckere Vorspeise hatten wir Frau Boehme zu verdanken, auch den selbstgemachten Beerensirup, die Waffeln zum Dessert sowie Gewürze und Deko.

 

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Das Hauptgericht, den ausgezeichneten Rindergulasch (Mammut war gerade nicht zu haben) hat Frau Beer, unter Auslastung aller zur Verfügung stehenden Ressourcen ihrer Küche, zubereitet, ebenso das Zwiebelgemüse. Nicht zu vergessen frisch gepflückte Gänseblümchen und Löwenzahn sowie verschiedene Dekorationen. Auch an der Waffelherstellung, die es ja in drei verschiedenen Varianten gab, war sie beteiligt.

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Das allseits hochgelobte Brot wurde von Herrn Lehmann gebacken und hat als Beilage das Hauptgericht komplettiert. Dazu hat Herr Lehmann noch ein paar Liter Met beigesteuert, selbstverständlich auch aus eigener Produktion. Zugegeben nicht ganz steinzeitgemäß, wurde aber trotzdem gern probiert.

Da ich mich von Anfang an als Nichtköchin geoutet habe, blieb mir einen kleinen Beitrag zum Hauptgericht zu leisten und zwar die Preiselbeerbirne. Natürlich habe ich nach Kräften mitgeholfen und auch zur Tischdekoration beigetragen. Ach ja, auch das Steinzeit-Quiz hatte die Gästerunde mir zu verdanken, im Zusammenwirken mit Frau Boehme, die es noch ergänzt hat. Ich hatte den Eindruck, dass alle mit Spaß und Ehrgeiz mitgemacht haben. Die drei mit der schnellsten und richtigen Lösung konnten sich über einen kleinen Preis freuen.

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Nach meinem Empfinden war es ein gelungener Abend. Jedenfalls haben die Gäste nicht mit Lob und Anerkennung gespart.

Noch etwas Wichtiges habe ich vergessen: Einen ganz herzlichen Dank an das Team der Kantine im smac für das Überlassen der Räume, Geschirr, Besteck, Gläser … und die Einweisung in den Umgang mit den Gerätschaften.

Also, wir freuen uns schon auf das nächste Dinner.

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